Berliner Testlauf zur Gesichtserkennung mit Überwachungskameras gestartet

Berliner Testlauf zur Gesichtserkennung mit Überwachungskameras gestartet
Berliner Testlauf zur Gesichtserkennung mit Überwachungskameras gestartet
Im Berliner Bahnhof Südkreuz hat am Dienstag ein Versuch zur Gesichtserkennung durch Überwachungskameras begonnen. Bundespolizei, Bundeskriminalamt (BKA), Bahn und Bundesinnenministerium wollen herausfinden, wie zuverlässig Kameras und Computer die Menschen erkennen.

Etwa 300 Testpersonen hatten sich für den Probelauf freiwillig gemeldet. Ihre Namen sowie Fotos der Gesichter wurden gespeichert. Drei Kameras filmen an einem Ein- und Ausgang sowie an einer Rolltreppe des großen Fern- und S-Bahnhofs. Per Computer werden die Aufnahmen mit den gespeicherten Fotos verglichen. Laut Ministerium werden drei unterschiedliche Systeme zur Gesichtserkennung eingesetzt.

Von dem Pilotprojekt versprechen sich Bundesinnenministerium, Bundespolizei und Bundeskriminalamt neue Erkenntnisse zur Abwehr möglicher Terrorakte. Mit der Technik soll es demnach möglich werden, Straftaten und Gefahren im Vorfeld zu verhindern. Datenschützer halten den Einsatz biometrischer Gesichtserkennungs-Programme für rechtswidrig. (dpa)

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