Brite knackt drei Kirschkerne und vergiftet sich mit Blausäure

Brite knackt drei Kirschkerne und vergiftet sich mit Blausäure
Brite knackt drei Kirschkerne und vergiftet sich mit Blausäure
Der 28-jährige Brite Matthew Creme aus Blackpool wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, nachdem er Kirschen gegessen hatte. Als er eine Packung Kirschen aus der weltweit vertretenen Supermarktkette Tesco genoss, beschloss er aus Neugier, einen Kern zu kosten. Der schmeckte nach Bittermandeln, was Creme mochte, sodass er noch zwei weitere aß. Leider wusste er nicht, dass die Kerne durch Amygdalin so lecker sind – das cyanogene Glycosid, das in Blausäure abspaltet.

Amygdalin ist ein natürliches Insektizid. In kleineren Mengen ist sein Produkt - die Blausäure - für einen Menschen unschädlich. Die tödliche Dosis liegt bei 1,5 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Wenn man also absichtlich an Kernen von Aprikosen, Pfirsichen, Pflaumen oder Kirschen kaut, wird das Vergiftungsrisiko höher. Daher wäre es wichtig, auf eine Warnung auf die Obstverpackung zu bringen, was meist nicht der Fall ist. Nach drei Kirschkernen hatte Creme Fieber und Übelkeit, schreibt die britische Zeitung Independent. Dank seiner Freundin wurde er rechtzeitig medizinisch behandelt und blieb am Leben.

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