FIFA: Alle Dopingproben bei Confed Cup in Russland negativ

FIFA: Alle Dopingproben bei Confed Cup in Russland negativ
FIFA: Alle Dopingproben bei Confed Cup in Russland negativ (Illustration)
Es seien vor und während des Turniers Confederations Cup insgesamt 854 Proben bei 379 Tests genommen worden, teilte der Fußball-Weltverband FIFA am Montag mit. Diese seien in WADA-akkreditierten Laboren, vor allem in Lausanne, analysiert worden. 239 Tests wurden direkt von der FIFA durchgeführt. Es hat keine positive Dopingprobe gegeben. Die Dopingtests der Spieler aus dem russischen WM-Aufgebot vor der Weltmeisterschaft und nach den Spielen seien ebenso negativ gewesen, teilte die FIFA mit.

DFB-Präsident Reinhard Grindel hatte in der Diskussion um mögliches Doping im russischen Fußball vorgeschlagen, die Kontrollen komplett in die Hand der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA zu geben. 34 russische Fußballer, darunter alle 23 Profis aus dem WM-Kader von 2014, sollen im Zuge der WADA-Untersuchungen durch Sonderermittler Richard McLaren auf einer Liste mit 1.000 verdächtigen Athleten stehen. WM-Organisationschef Alexej Sorokin hatte den Doping-Verdacht gegen Russlands Fußballer zurückgewiesen.

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Der FIFA-Konföderationen-Pokal, umgangssprachlich Confed Cup, ist ein interkontinentales Turnier für Fußballnationalmannschaften. 1992 und 1995 wurde er als König-Fahd-Pokal ausgetragen, seit 1997 vom Fußball-Weltverband FIFA. Das Turnier fand bis 2005 zunächst alle zwei Jahre statt und wird seitdem im Vierjahresrhythmus ausgetragen. Teilnahmeberechtigt sind die aktuellen Meister der sechs Kontinentalverbände, der amtierende Weltmeister und der jeweilige Gastgeber. Das Turnier fand 2017 vom 17. Juni bis zum 2. Juli in Russland statt. Die deutsche Fußball-nationalmannschaft hat dabei erstmals das Finale beim Confederations Cup erreicht und den Wettbewerb gewonnen.