Russlands Militärbehörde einigt sich mit Syriens Opposition auf Deeskalationszone im Östlichen Ghuta

Russlands Militärbehörde einigt sich mit Syriens Opposition auf Deeskalationszone im Östlichen Ghuta
Russlands Militärbehörde einigt sich mit Syriens Opposition auf Deeskalationszone im Östlichen Ghuta (Symbolbild)
Russlands Verteidigungsministerium und Vertreter der sogenannten moderaten syrischen Opposition haben ein Abkommen über die Deeskalationszone Östliches Ghuta unterzeichnet. Die Gespräche fanden unter Ägyptens Vermittlung in Kairo statt. Syriens Armee rief ab 12 Uhr Ortszeit den Waffenstillstand in der Region aus.

Das vereinbarte Dokument bestimmt die Grenzen der Deeskalationszone, die Befugnisse und die Stationierungsorte der Aufsichtskräfte sowie die humanitären Korridore für die Bevölkerung und die Transportrouten für Hilfskonvois. Die erste humanitäre Lieferung ins Östliche Ghuta soll voraussichtlich in den kommenden Tagen erfolgen. Geplant ist unter anderem die Evakuierung von Verletzten.

Im Mai hatten Russland, die Türkei und der Iran in der kasachischen Hauptstadt Astana ein Memorandum über die Schaffung von Deeskalationszonen in Syrien unterzeichnet. Solche Sicherheitszonen sollten demnach auch in Idlib und Homs entstehen. 

Darüber hinaus arbeiten Russland, die USA und Jordanien momentan an einer weiteren Sicherheitszone im Süden des Bürgerkriegslandes. (RIA Nowosti)

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