Computervirus legt Arbeit von TV- und Radiosender in San-Francisco für einen Monat lahm

Computervirus legt Arbeit von TV- und Radiosender in San-Francisco für einen Monat lahm
Computervirus legt Arbeit von TV- und Radiosender in San-Francisco lahm
Am 15. Juni wurden die Windows-Computer des TV- und Radiosenders KQED von einem unbekannten Erpresservirus angegriffen. Für einen halben Tag wurden alle Sendungen unterbrochen. Selbst mehr als nach einem Monat können die Mitarbeiter von KQED die schweren Folgen der Cyber-Attacke immer noch nicht bewältigen.

Im Interview der örtlichen Zeitung The San Francisco Chronicle teilten die Journalisten mit, dass sie sich wie vor 20 Jahren fühlen. Alles wird ohne digitale Technologien oder moderne Technik erledigt, Artikel werden auf Macbooks geschrieben, da diese nicht unter der Virusattacke gelitten hatten, und dann auf Papier gedruckt. Die Zeitplanung für Sendungen wird mit Hilfe einer Stoppuhr erfüllt.

Wie der technische Direktor des Senders, Dan Mansergh, berichtete, weigerte sich das Unternehmen, das Lösegeld zu zahlen, und wandte sich an das FBI.

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