"Kalender der ungeklärten Fälle" erlaubt holländischen Häftlingen, bei Strafaufklärung zu helfen

"Kalender der ungeklärten Fälle" erlaubt holländischen Häftlingen, bei Strafaufklärung zu helfen
"Kalender der ungeklärten Falle" erlaubt holländischen Häftlingen, bei Strafaufklärung zu helfen
Die holländische Polizei hat einen speziellen Kalender für Gefängnisinsassen herausgegeben, in dem Informationen zu dutzenden ungelösten Mord- und Vermisstenfällen zusammengefasst sind. Die Beamten erhoffen sich dadurch eine Kooperation mit den Straftätern, die über wichtige Hinweise zu diesen Verbrechen verfügen könnten.

Die sogenannten "Kalender der ungeklärten Fälle" sollen unter allen 30.000 Insassen der niederländischen Haftanstalten verteilt werden, schreibt das Portal NOS. Die Entscheidung folgte einer Reihe erfolgreicher Experimente, die in fünf verschiedenen Gefängnissen durchgeführt worden waren. Dort hatte das Verfahren den Ermittlern 160 neue Ansatzpunkte bei der Aufklärung der Straftaten geliefert.

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Die Kalender beinhalten kurze Zusammenfassungen der Strafverfahren und den Ablauf der Ermittlungen, die jeweils mit Fotos der vermissten Personen versehen sind. Sie erscheinen vorerst auf Holländisch, Englisch, Arabisch, Spanisch und Russisch. Außerdem stellten die holländischen Strafverfolgungsbehörden 800.000 Euro Belohnung für die Informanten bereit, dessen Aussagen helfen sollen, die Schuldigen zur Rechenschaft zu ziehen. Den eventuellen Zeugen wird volle Anonymität garantiert.

 

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