Französischer Armeechef tritt nach Streit um Sparkurs zurück

Französischer Armeechef tritt nach Streit um Sparkurs zurück
Französischer Armeechef tritt nach Streit um Sparkurs zurück
Im Streit um Kürzungen im Militärbereich ist der französische Generalstabschef Pierre de Villiers zurückgetreten. Das berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch unter Berufung auf eine Erklärung des Armeechefs.

De Villiers' Schritt kommt nicht überraschend, denn der 60-Jährige war bereits in den vergangenen Tagen von Staatspräsident Emmanuel Macron in ungewöhnlich deutlicher Weise zur Ordnung gerufen worden.

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Anlass der Spannungen waren kritische Bemerkungen von De Villiers zur Absicht der Regierung, von den Streitkräften im laufenden Jahr Einsparungen von 850 Millionen Euro zu verlangen. Dieses Jahr müssen in dem hoch verschuldeten Land insgesamt 4,5 Milliarden Euro eingespart werden, um die europäische Defizitgrenze von drei Prozent der Wirtschaftsleistung einzuhalten. (dpa)

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