Auch Maschinen haben Burnout: US-Wachroboter begeht scheinbar Selbstmord

Auch Maschinen haben Burnout: US-Wachroboter begeht scheinbar Selbstmord
Auch Maschinen haben Burnout: US-Wachroboter begeht Selbstmord
Ein Security-Roboter des Typs Knightscope, der in einem Einkaufszentrum in Washington Streife rollte, ist in einem Brunnen gelandet und konnte sich nicht aus dieser misslichen Lage befreien. Augenzeugen berichten, er sei absichtlich ins Wasser gefahren.

Als Reaktion auf den Zwischenfall schrieb ein Twitter-Nutzer: "Uns wurden fliegende Autos versprochen, stattdessen bekamen wir selbstmörderische Roboter."

Das Unternehmen Knightscope, dass die Roboter vermietet, ermittelt bereits die Hintergründe des Zwischenfalls und versprach, kostenlos einen neuen Ersatzroboter bereitzustellen, teilte der Sprecher der kalifornischen Firma mit.

Dieser Roboter ist dazu bestimmt, in geschlossenen Räumen, wie in Einkaufszentren, sowie im Freien Wache zu schieben. Für das US-amerikanische Dienstleistungsunternehmen Uber patrouillieren solche Robowächter auf Parkplätzen. Mit Hilfe eingebauter Sensoren nimmt der Knightscope-Roboter Unregelmäßigkeiten auf und leitet alle Informationen sofort an die Polizei weiter. Kritiker warnen vor zunehmender Überwachung des öffentlichen Raums.

Die stündliche Miete für einen solchen Roboter beläuft sich auf 7 US-Dollar – das sind 25 Dollar-Cent weniger als der gesetzliche Mindestlohn in den USA.

Das ist schon der zweite Zwischenfall, mit Wachrobotern dieser Art.  Im vorigen Sommer rammte ein Knightscope-Gerät ein einjähriges Kind und fuhr über sein Bein.