Bundesagentur für Arbeit: Nur wenige Langzeitarbeitslose finden regulären Job

Bundesagentur für Arbeit: Nur wenige Langzeitarbeitslose finden regulären Job
Bundesagentur für Arbeit: Nur wenige Langzeitarbeitslose finden regulären Job
Nur wenige Langzeitarbeitslose finden einen neuen, regulären Job. Bei den Betroffenen, die im vergangenen Jahr ihre Arbeitslosigkeit beenden konnten, war nur in rund jedem achten Fall eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt der Grund. Dies geht aus der Antwort der Bundesagentur für Arbeit auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorlag.

Viele Betroffene fielen aufgrund von Krankheit, Rente oder Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen aus der Statistik. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr im Durchschnitt 993.073 Langzeiterwerbslose. 12,2 Prozent nahmen eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt auf. 17,3 Prozent wurden wegen Arbeitsunfähigkeit aus der Statistik gestrichen. Für Kurzzeiterwerbslose, die weniger als zwölf Monate arbeitslos waren, war 2016 in fast jedem dritten Fall eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt der Grund für die Beendigung der Arbeitslosigkeit.

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Die Vize-Fraktionsvorsitzende der Linken, Sabine Zimmermann, sagte, die Gründe, warum Langzeiterwerbslose nicht mehr als arbeitslos gezählt werden, seien nur zu einem kleinen Teil auf eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt zurückzuführen. „Die Bundesregierung muss endlich die Realität zur Kenntnis nehmen und deutlich mehr für die vielen langzeiterwerbslosen Menschen tun.“ So müsse ausreichend Geld zur Unterstützung und für eine gute öffentlich geförderte Beschäftigung zur Verfügung gestellt werden. (dpa)