Verurteilte Linksextreme und mutmaßlicher „Reichsbürger“ unter ausgesperrten G20-Journalisten

Verurteilte Linksextreme und mutmaßlicher „Reichsbürger“  unter ausgesperrten G20-Journalisten
Journalisten beim G20-Gipfel, 2013
Manche der 32 Betroffenen, die als Journalisten vom G20-Gipfel kurzfristig ausgeschlossen wurden, seien etwa als Anführer sogenannter „schwarzer Blöcke“ bei Demonstrationen aufgefallen, die sich „extrem gewalttätig“ verhalten hätten, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Freitag in Berlin. Über eine Person habe es „verdichtete Erkenntnisse“ gegeben, dass sie zu den rechtsextremen „Reichsbürgern“ gehöre.

Bundespresseamt und Innenministerium stehen wegen des Ausschlusses der 32 Männer und Frauen unter Druck, die zunächst eine Zulassung für die Berichterstattung in Hamburg erhalten hatten und somit auch vom Bundeskriminalamt überprüft worden waren. Jeder Fall werde nun noch einmal genau geprüft, sagte der Sprecher. „Natürlich sollten idealerweise alle Erkenntnisse vorliegen, bevor es zur Akkreditierung kommt“, sagte er. Im Vorfeld des Gipfels sei keine Akkreditierungsanfrage wegen Sicherheitsbedenken abgelehnt worden, gab Regierungssprecher Steffen Seibert bekannt, der auch der Chef des Bundespresseamts ist. Insgesamt waren rund 5.100 Journalisten zugelassen. (dpa)

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