"Juncker unerwünscht" - bei Protesten in Griechenland setzt Polizei Tränengas ein

"Juncker unerwünscht" - bei Protesten in Griechenland setzt Polizei Tränengas ein
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Griechischer Premier Alexis Tsipras
Bei einem Besuch von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ist es am Donnerstag in der griechischen Hafenstadt Thessaloniki zu Ausschreitungen gekommen. Demonstranten versuchten, zu einer Konzerthalle vorzudringen, in der Juncker am Abend die Ehrendoktorwürde der Universität Thessaloniki verliehen werden soll. Sondereinheiten der Polizei setzten Tränengas ein, wie der griechische Fernsehsender Skai berichtete.

„Juncker unerwünscht“, stand auf den Transparenten der Protestgruppen. Sie demonstrierten unter anderem gegen die Privatisierungen, die das hochverschuldete Griechenland auf Drängen seiner internationalen Gläubiger vornehmen soll. Ein großes Polizeiaufgebot schützte die Veranstaltung. Später am Abend traf sich der Kommissionspräsident mit dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras zusammen. (dpa)

Mehr lesen - Griechische Rentner protestieren gegen neue Rentenkürzungen

ForumVostok