Überflutung in Indien: Zahl der Opfer steigt auf 40

Überflutung in Indien: Zahl der Opfer steigt auf 40
Überflutung in Indien: Zahl der Opfer steigt auf 40
Infolge der schweren Überschwemmungen in Indien sind 40 Menschen ums Leben gekommen. Etwa 1,5 Millionen Personen wurden obdachlos. Vom Hochwasser wurde auch der Kaziranga-Nationalpark im Nordosten des Landes stark betroffen, in dem vom Aussterben bedrohte Spezies ihr Habitat haben.

Starke Regenschauer im Nordosten Indiens ließen den Brahmaputra, einen der längsten Flüsse der Erde, über die Ufer treten. Die Naturgewalt, die zwei Wochen andauerte, führte auch zu Erdrutschen. Über 2.500 Dörfer gerieten unter Wasser. Nach Angaben der Behörden kamen dabei 40 Menschen ums Leben. Der betroffenen Bevölkerung wurden gut 300 Notunterkünfte zur Verfügung gestellt. Die örtlichen Behörden befürchten eine mögliche Ausbreitung von Krankheiten.

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Auch der Kaziranga-Nationalpark, der auf der Weltnaturerbe-Liste der UNESCO steht, blieb von der Naturgewalt nicht verschont. Überflutet wurden mehr als 90 Prozent des Parkgeländes, in dem rund 2.500 vom Aussterben bedrohte Panzernashörner leben. Die meisten Tiere retteten sich auf die Hügel und Anhöhen außerhalb des Nationalparks, was sie zu einer leichten Beute für Wilderer macht. (Reuters/RIA Nowosti)