Deutschland schiebt zweiten Göttinger Gefährder nach Algerien ab

Deutschland schiebt zweiten Göttinger Gefährder nach Algerien ab
Deutschland schiebt zweiten Göttinger Gefährder nach Algerien ab
Fünf Monate nach einer Razzia in Göttingen ist auch der zweite dort ins Visier geratene islamistische Gefährder aus Deutschland abgeschoben worden. Der Mann sei am Mittwochabend nach Algerien ausgeflogen worden, teilte das niedersächsische Innenministerium am Donnerstag mit. Der 27-Jährige war zusammen mit einem 22-jährigen Nigerianer Anfang Februar in Gewahrsam genommen worden.

Der Nigerianer war bereits im April in sein Heimatland abgeschoben worden. Mit der Aktion hatte Niedersachsen erstmals einen als Terror-Gefährder eingestuften Verdächtigen aus dem Land geschafft, obwohl dieser noch keine Straftat begangen hatte.

Beide junge Männer waren in Deutschland aufgewachsen, haben aber die Staatsangehörigkeit ihrer Heimatländer. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius sagte am Mittwoch, das Land sei erneut entschlossen gegen einen terroristischen Gefährder vorgegangen. (dpa)

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