Zahl der Massengräber in Demokratischer Republik Kongo auf 80 gestiegen

Zahl der Massengräber in Demokratischer Republik Kongo auf 80 gestiegen
Massengrab im Kongo, 2000
Die Ermittler haben weitere 38 Massengräber von Opfern der Kämpfe zwischen der Regierungsarmee und Rebellen dokumentiert. Das teilte die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die UNO mit. Dadurch stieg die Gesamtzahl der Massengräber auf 80.

Die neuen Massengräber wurden von UN-Mitarbeitern sowie Vertretern der kongolesischen Streitkräfte in der Region Kasai gefunden.

Die Lage in Kasai verschärfte sich dramatisch, nachdem die Soldaten im August 2016 den Milizenführer Kamwina Nsapu getötet hatten. Dessen Anhänger versuchen nun, seinen Tod zu rächen und kämpfen gegen die Regierungskräfte. Seit dem vergangenen Oktober wurden fast 3.400 Menschen getötet.

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