Nach G20-Krawallen: Hamburg richtet Sonderkommission ein

Nach G20-Krawallen: Hamburg richtet Sonderkommission ein
Nach G20-Krawallen: Hamburg richtet Sonderkommission ein
Die Hamburger Polizei gab bekannt, dass sie eine Sonderkommission einrichtet. Bei den Protesten gegen den G20 war es zu zahllosen Straftaten gekommen, zahlreiche Autos und Geschäfte wurden zerstört, zumeist in den Gebieten nahe Sternschanze und Altona. Nach Angaben der Hamburger Polizei wurden bis Sonntag hunderte Beamte verletzt. Am Wochenende forderte Bürgermeister Olaf Scholz mehrfach hohe Strafen für mutmaßliche Gewalttäter.

Bei Grenzkontrollen vor dem G20-Gipfel im norddeutschen Hamburg hat die Polizei mehrere hundert Personen gefasst. Bis zum Sonntag nahm die Polizei insgesamt 673 Menschen fest. Diese sollen aber in keinem Zusammenhang mit dem G20-Treffen stehen. Bereits am 12. Juni wurden außerordentliche Kontrollen eingeführt, angeblich, um mutmaßliche Gewalttäter daran zu hindern, nach Deutschland einzureisen. Tatsächlich hatten die Verhafteten jedoch keinen Bezug zu den Protesten.

Mehr lesen - G20 – Ein Gipfel der Kontraste: Krawalle, Beethoven und die Elite

ForumVostok
MAKS 2017