UNESCO setzt Höhlen in Baden-Württemberg auf Weltkulturerbe-Liste

UNESCO setzt Höhlen in Baden-Württemberg auf Weltkulturerbe-Liste
UNESCO setzt Höhlen in Baden-Württemberg auf Weltkulturerbe-Liste (Symbolbild)
Die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) hat die Höhlen der ältesten Eiszeitkunst in Baden-Württemberg zum Weltkulturerbe ernannt. Das gab das Komitee der Organisation an diesem Sonntag in Krakau bekannt. Für Deutschland ist es bereits der 42. Titel. Der UNESCO zufolge zeugen die sechs Höhlen der Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb von weltweit frühester figurativer Kunst und liefern wichtige Erkenntnisse über die Entwicklung der Kunst.

Auf die Welterbeliste waren zuvor bereits die angolanische Stadt M'banza Kongo und die modernistische Stadt Asmara in Eritrea gekommen. Für beide Länder war es der jeweils erste UNESCO-Titel. Auch der argentinische Nationalpark Los Alerces und die Daurischen Landschaften in Russland und in die Mongolei wurden ebenfalls zum Welterbe ernannt. Die UNESCO erklärte außerdem die Altstadt von Hebron, in der sich unter anderem das Grab der Patriarchen und somit ein grundlegendes Element der jüdischen Geschichte befindet, zum "palästinensischen" Weltkulturerbe, was heftigen Protest in Israel auslöste. (rt deutsch/dpa)

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