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EU-Ratspräsident Tusk: Europäisch-australisches Freihandelsabkommen vorrangig

EU-Ratspräsident Tusk: Europäisch-australisches Freihandelsabkommen vorrangig
EU-Ratspräsident Donald Tusk und US-Präsident Donald Trump beim G20-Gipfel in Hamburg
Die Europäische Union will nun auch mit Australien so schnell wie möglich einen Freihandelspakt abschließen. Wie EU-Ratspräsident Donald Tusk am Samstag nach einem Gespräch mit dem australischen Regierungschef Malcolm Turnbull mitteilte, sind sich beide Seiten einig, die Ende 2015 gestartete Vorgespräche zu beschleunigen. Das Projekt werde nun als vorrangig eingestuft, hieß es.

Australien hatte bislang vor allem auf die mit den USA und zehn anderen Ländern geplante transpazifische Freihandelszone TPP gesetzt. US-Präsident Trump kündigte allerdings im Januar an, das bereits ausgehandelte Projekt platzen zu lassen. 

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Die EU wollte ihrerseits mit den USA eine Freihandelszone namens TTIP gründen, hat seit dem Amtsantritt von Trump allerdings kaum noch Hoffnung auf Fortschritte bei den Verhandlungen, erinnert dpa. Trump ist Kritiker der aktuellen Freihandelsabkommen, weil diese seiner Meinung nach die US-Wirtschaft benachteiligen.

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