Nach Waffenübergabe - Munition der kolumbianischen Farc-Guerilla wird zerstört

Nach Waffenübergabe - Munition der kolumbianischen Farc-Guerilla wird zerstört
FARC-Kämpfer (Archivbild)
Nachdem die Guerillafruppe Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens (FARC) ihre Waffen niedergelegt hat, wird ihre Munition unschädlich gemacht. „In den 26 Übergangszonen ist mit der Zerstörung der registrierten und eingelagerten Munition begonnen worden“, sagte am Freitag der Chef der UN-Militärbeobachtermission, General Javier Pérez. Zunächst würden 7.476 Antipersonenminen, Handgranaten, großkalibrige Munition und Sprengstoff sowie 987.807 Schuss kleinkalibrige Munition unschädlich gemacht.

Zudem sollen 660 Waffen- und Munitionslager der Farc im ganzen Land geräumt werden. Am 27. Juni bestätigte die UN-Mission in Kolumbien offiziell die vereinbarungsgemäße Übergabe der Waffen durch die Farc. Es war ein historischer Moment und das symbolträchtige Ende eines über 52 Jahre ausgefochtenen, blutigen Kampfes zwischen der größten und ältesten Guerillagruppe Lateinamerikas und dem kolumbianischen Staat. 

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