Drei Rechtsradikale nach Bombenanschlägen in Schweden verurteilt

Drei Rechtsradikale nach Bombenanschlägen in Schweden verurteilt
Schwedische polizei. (Symbolbild)
Ein Gericht in Göteborg hat am Freitag drei Rechtsradikale für die Mitwirkung an drei Bombenanschlägen in der schwedischen Stadt zu Gefängnisstrafen verurteilt. Die Männer im Alter von 20, 23 und 50 Jahren standen in Kontakt zu der nationalsozialistischen Nordischen Widerstandsbewegung.

Im November hatten sie eine Bombe vor einem linksorientierten Buchladen deponiert. Niemand kam zu Schaden. Im Januar sprengten sie einen Container vor einer Asylunterkunft in die Luft, wobei ein Mann verletzt wurde. Die dritte Bombe wurde vor einer anderen Flüchtlingsunterkunft gefunden. Sie war nicht detoniert. Die Männer erhielten Haftstrafen zwischen eineinhalb und achteinhalb Jahren. Vom Vorwurf des Mordversuchs wurden sie freigesprochen. (dpa)

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