Norwegen zwingt Tabakindustrie zu einheitlichen Verpackungen

Norwegen zwingt Tabakindustrie zu einheitlichen Verpackungen
Norwegen zwingt Tabakindustrie zu einheitlichen Verpackungen (Symbolbild)
Am Samstag ist in Norwegen ein Gesetz in Kraft getreten, das Logos, Farben und Bilder auf Tabakwaren verbietet. Somit müssen die Verpackungen ein einheitliches Design haben, egal von welcher Marke sie sind. Die Tabakindustrie hat nun ein Jahr Zeit, das neue Gesetz umzusetzen.

Neben der obligatorischen grünbraunen Farbe für alle Verpackungen sind auch das Material, der Glanzgrad, der Öffnungsmechanismus und die Größe der Schrift geregelt. Die Gesundheitsbehörden wollen damit erreichen, dass weniger Kinder und Jugendliche mit dem Rauchen beginnen. Studien hätten gezeigt, dass Verbraucher standardisierte Tabakverpackungen als weniger attraktiv empfinden. Norwegen ist das vierte Land, das die Tabakindustrie zur Vereinheitlichung zwingt. Erfahrungen aus Australien hätten gezeigt, dass die Maßnahme den gewünschten Effekt habe, verlautete aus dem norwegischen Gesundheitsamt. (dpa)

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