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Malawi eröffnet ersten Drohnenkorridor für humanitäre Hilfe

Malawi eröffnet ersten Drohnenkorridor für humanitäre Hilfe
Malawi eröffnet ersten Drohnenkorridor für humanitäre Hilfe
In Malawi ist der erste permanente Drohnenkorridor in Afrika für humanitäre Hilfe eröffnet worden. Der Korridor mit einem Radius von 40 Kilometern um das Flugfeld von Kasungu soll es nach Angaben des UN-Kinderhilfswerk UNICEF dem Privatsektor, Universitäten und Helfern ermöglichen, die Nutzung von Drohnen als humanitäre Hilfsmittel zu testen.

Die Drohnen sollen beispielsweise genutzt werden, um Blutproben zu verschicken oder um Impfstoffe und andere wichtige und leichte Medikamente in entlegene Ortschaften zu schicken. Zudem könnten die Drohnen helfen, nach Überflutungen einen schnellen und kostengünstigen Überblick über die Situation zu bekommen, wie UNICEF erklärte. Im Katastrophenfall könnten die Flugobjekte auch genutzt werden, um Helfern Handyempfang oder Internetzugang zu ermöglichen. Der UN-Organisation zufolge soll der Korridor zunächst mindestens ein Jahr bestehen. Malawis Verkehrsminister Jappie Mhango erklärte, dass der Medikamententransport mit Drohnen das Leben in abgeschiedenen ländlichen Gemeinden verändern könnte. UNICEF hatte in Malawi im vergangenen Jahr erfolgreich den Einsatz von Drohnen zur Beförderung von Proben zur HIV-Diagnose bei Kindern getestet. (dpa)

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