Bundeswehr bestellt Ausrüstung und Kräne für über 500 Millionen Euro

Bundeswehr bestellt Ausrüstung und Kräne für über 500 Millionen Euro
Bundeswehr bestellt Ausrüstung und Kräne für über 500 Millionen Euro
Der Präsident des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, Harald Stein, hat am Dienstag in Koblenz erklärt, dass das deutsche Militär "in dieser Legislaturperiode erhebliche Haushaltsmittel erhalten hat, um der Truppe schnell, effizient und effektiv das Material zu liefern, das sie für ihre Aufträge braucht". Dafür wurden neue Ausrüstung und Kranfahrzeuge für mehr als eine halbe Milliarde Euro geordert. Der Bundestag hatte die Projekte gebilligt.

Bis Dezember 2020 werde der Rüstungskonzern Rheinmetall 68 Sätze des Systems "Infanterist der Zukunft" für 369 Millionen Euro liefern. Sie bestehen vor allem aus Schutzbekleidung, Waffen und Aufklärungsausstattung. Damit sollen Soldaten laut Bundeswehr verbesserte Erfolgsaussichten im Einsatz haben. Dazu kommen von der Firma Liebherr 33 Berge- und Kranfahrzeuge sowie 38 geschützte Mobilkranfahrzeuge für etwa 175 Millionen Euro. Im Mai hatte das Bundesamt für Ausrüstung einen Vertrag zur Lieferung von 104 ausgemusterten Kampfpanzern und 32 gebrauchten Fahrgestellen für rund 760 Millionen Euro unterschrieben. (dpa)

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