Russlands Geheimdienst: Terroristen nutzten Telegram bei Planung des Anschlags in Sankt Petersburg

Russlands Geheimdienst: Terroristen nutzten Telegram bei Planung des Anschlags in Sankt Petersburg
Russlands Geheimdienst: Terroristen nutzten Telegram bei Planung des Anschlags in St. Petersburg
Bei der Vorbereitung des Terroranschlags am 3. April in der U-Bahn von Sankt Petersburg haben der Selbstmordattentäter, seine Mithelfer und ein ausländischer Betreuer den Messenger Telegram genutzt. Das gab der russische Inlandsgeheimdienst FSB am Montag bekannt.

„Im Zuge der operativen Begleitung der Ermittlungen des Terroranschlags am 3. April in der U-Bahn von Sankt Petersburg hat der russische Inlandsgeheimdienst FSB glaubwürdige Informationen bekommen, dass der Selbstmordattentäter, seine Mithelfer sowie ein ausländischer Betreuer den Messenger Telegram mit dem Zweck der Verheimlichung ihrer kriminellen Vorsätze auf jeder Etappe der Organisation und Vorbereitung des Terroranschlags genutzt haben“, heißt es in der Mitteilung.

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Der Service ermögliche es, geheime Chats mit einem hohen Verschlüsselungsniveau zu erstellen. Dem Messenger droht inzwischen die Gefahr, blockiert zu werden, sofern man bestimmte Daten der russischen Aufsichtsbehörde für Massenmedien, Telekommunikation und Datenschutz „Roskomnadsor“ nicht gewährt.

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