Erneut blutige Kämpfe mit Rebellen im Osten Kongos

Erneut blutige Kämpfe mit Rebellen im Osten Kongos
Erneut blutige Kämpfe mit Rebellen im Osten Kongos (Archivbild)
Bei neuen Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Rebellen sind im Osten Kongos mindestens sieben Menschen getötet worden, darunter vier Aufständische. Tausende Bewohner seien vor den Kämpfen geflohen, erklärte ein Militärsprecher der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag.

Die Rebellengruppe "Nationale Revolutionsbewegung" hatte am Samstag den Ort Kaseghe angegriffen. Soldaten hätten die Rebellen vertrieben, hieß es. Drei Tage zuvor hatte die Rebellenbewegung die Stadt Beni angegriffen. Dabei waren nach offiziellen Angaben zwölf Rebellen und zwei Soldaten getötet sowie sieben Rebellen gefangen genommen worden.

Die Revolutionsbewegung besteht erst seit Anfang Juni. Sie will den Sturz des Präsidenten Joseph Kabila, der sein Amt nicht aufgeben will und keine Wahlen ausschreibt. Im Osten des Kongos sind zahlreiche Milizen aktiv, denen es zumeist um die Kontrolle der an Mineralien reichen Region geht. (dpa)

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