Argentiniens Ex-Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner kehrt in die Politik zurück

Argentiniens Ex-Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner kehrt in die Politik zurück
Argentiniens Ex-Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner kehrt in die Politik zurück
Die ehemalige Staatschefin Argentiniens, Cristina Fernández de Kirchner, kehrt nach anderthalb Jahren in die aktive Politik zurück. Die 64-Jährige meldete am Samstagabend kurz vor Fristablauf ihre Kandidatur für einen Senatssitz an.

Die Politikerin strebt ein Mandat für ihre kürzlich neu gegründete politische Bewegung Unidad Ciudadana (auf Deutsch "Bürgereinheit") an. Die linke Ex-Präsidentin kritisiert die wirtschaftsliberale Politik ihres konservativen Nachfolgers Mauricio Macri. "Wir müssen dieser Regierung eine Grenze zeigen", sagte Cristina Fernández de Kirchner bei der Vorstellung ihrer neuen politischen Heimat in der vergangenen Woche. Zuvor waren Verhandlungen für eine Kandidatur für ihre bisherige Partei Partido Justicialista gescheitert.

Die Parlamentswahl gilt als wichtiger Test für die Präsidentschaftswahl von 2019. Gemäß dem argentinischen Recht muss Kirchner zunächst in einer obligatorischen Vorwahl antreten. Diese Abstimmung ist für den 13. August angesetzt. Die offizielle Parlamentswahl findet am 22. Oktober statt. (dpa)

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