Erste Unterwasserrohre der Pipeline Turkish Stream verbunden

Erste Unterwasserrohre der Pipeline Turkish Stream verbunden
Erste Unterwasser-Rohre der Pipeline Turkish Stream verbunden
Im Beisein des russischen Präsidenten Wladimir Putin sind die ersten Rohre der Gaspipeline Turkish Stream im Schwarzen Meer zusammengeschweißt worden. In der Nähe des russischen Küstenortes Anapa seien die ersten Tiefseerohre mit einer höher gelegenen Pipeline verbunden worden, teilte der Kreml am Freitag mit.

Nun könne mit dem Bau in tieferen Gewässern begonnen werden.

Putin begutachtete den Bau des Milliardenprojekts von einem Schiff aus. Das Vorhaben des Staatskonzerns Gazprom gilt als Nachfolger des gescheiterten Pipeline-Projekts South Stream. Das Vorhaben hätte vor allem Südosteuropa mit russischem Gas versorgen sollen. Russland stoppte im Jahr 2014 das Projekt nach Einwänden der EU-Kommission.

Mehr lesen - Russlands Trumpf: Katar-Krise erhöht Absatzchancen der Gazprom für Gaslieferungen nach Europa

Nach langem Tauziehen unterzeichneten Russland und die Türkei im Oktober ein Abkommen zum Bau von Turkish Stream. Geplant sind zwei Stränge, durch die jährlich 31,5 Milliarden Kubikmeter Gas strömen sollen. Der erste Strang soll im Jahr 2018 fertig sein. Zuletzt hatte ein schwerer Konflikt zwischen Moskau und Ankara das Projekt gefährdet. (dpa)

ForumVostok
MAKS 2017