icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Israel: Preisabsprachen bei Reisen zu Holocaust-Gedenkstätten

Israel: Preisabsprachen bei Reisen zu Holocaust-Gedenkstätten
Israel: Preisabsprachen bei Reisen zu Holocaust-Gedenkstätten
Mehrere israelische Touristikveranstalter haben sich nach Angaben der Polizei illegal miteinander abgestimmt. Sie sollen damit die Preise für organisierte Reisen nach Polen in die Höhe getrieben haben.

Eineinhalb Jahre Ermittlungen hätten ergeben, dass vier Veranstalter den Markt weitgehend unter sich aufteilten, so dass es praktisch keinen Wettbewerb mehr gegeben habe. Das teilte eine israelische Polizeisprecherin am Mittwoch mit. Dabei gehe es auch um Schülerreisen des israelischen Erziehungsministeriums.

Israelische Oberschüler nehmen traditionell an Reisen nach Polen teil, bei denen unter anderem das jüdische Viertel von Krakau, der Ort des Warschauer Ghettos und deutsche Konzentrations- und Vernichtungslager in dem Land besucht werden.

Mehr lesen - Burger King vor Gericht wegen Verteilung von Werbung am KZ Dachau

"Es wurden Beweise gefunden, die den Verdacht untermauern, dass die Reiseveranstalter seit Jahren gemeinsam als Kartell agierten, um ein hohes Preisniveau zu halten, während sie den falschen Anschein einer Konkurrenz untereinander aufrechterhielten", hieß es in der Mitteilung der Polizei. Man empfehle, Anklage gegen die Zuständigen zu erheben. Ranghohe Mitarbeiter eines Reiseveranstalters würden außerdem verdächtigt, Beamte bestochen zu haben. Die Ermittlungsakten sollen in Kürze an die Staatsanwaltschaft übermittelt werden, damit diese über eine mögliche Anklage entscheidet. (dpa)

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen