Fast 200.000 Japaner sollen wegen Unwetteralarms in Evakuierungszentren Schutz suchen

Fast 200.000 Japaner sollen wegen Unwetteralarms in Evakuierungszentren Schutz suchen
Fast 200.000 Japaner sollen wegen Unwetteralarms in Evakuierungszentren Schutz suchen
Japans Behörden haben am Mittwoch ungefähr 200.000 Einwohnern eindringlich empfohlen, wegen starker Regenschauer im westlichen und zentralen Teil des Landes in Evakuierungszentren Schutz zu suchen. In den vergangenen zwölf Stunden fielen in der Region zwischen 200 und 400 Millimeter Niederschlag.

Die Empfehlung, sich in ein Evakuierungszentrum zu begeben, wurde unter anderem in der Stadt Hamamatsu in der Präfektur Shizuoka abgegeben. Zuvor hatten die Verwaltungen der Städte Kumano in der Präfektur Mie und Nachikatsuura in der Präfektur Wakayama ähnliche Warnungen an die Einwohner zukommen lassen.  

Die Empfehlung gilt insbesondere der Bevölkerung der potentiell gefährlichen Gebiete. Wegen starker Regen wurde der Verkehr auf mehreren Autobahnen eingestellt. Zuvor musste auch die Eisenbahngesellschaft Central Japan Railway Company die am meisten belastete Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke zwischen Tokio und Osaka vorübergehend sperren.  

Zurzeit bewegt sich das Tief weiterhin gen Nordosten und wird voraussichtlich im Laufe des Tages die Hauptstadtregion erreichen. Anfang Juni hat in Zentraljapan die Regensaison begonnen. Sie wird voraussichtlich bis Mitte Juli dauern.

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