Passagierflugzeug in Stuttgart wegen Anschlaggefahr geräumt

Passagierflugzeug in Stuttgart wegen Anschlaggefahr geräumt
Passagierflugzeug in Stuttgart wegen Anschlaggefahr geräumt
Wegen eines möglichen Anschlags ist eine Maschine am Stuttgarter Flughafen am Sonntag geräumt worden. Die vermeintliche Drohung habe sich aber als Fehlalarm herausgestellt, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Hintergrund ein Streit zwischen Passagieren: Einer der Reisenden bezichtigte einen anderen Fluggast, einen Anschlag zu planen.

180 Menschen mussten die Maschine mit dem Reiseziel Warna in Bulgarien verlassen. Das Gepäck wurde entladen und das Innere des Flugzeuges von einem Sprengstoffhund untersucht.

Sollte ein Reisender den anderen tatsächlich absichtlich falsch beschuldigt haben, sei das ein "übler Scherz", sagte der Sprecher der Bundespolizei. Ihm zufolge dürfte das für den Verursacher teuer werden - denn er müsste für die Kosten der Aktion aufkommen. Zudem kämen mehrere Straftatbestände in Frage - wie etwa die Erregung öffentlichen Ärgernisses durch Androhung von Straftaten.

Nach Angaben der Bild-Zeitung sollten die Fluggäste aller Voraussicht nach im Laufe des Nachmittags in Richtung Bulgarien starten können. (dpa/Bild)

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