OSZE legt neue Statistiken zum Donbass-Konflikt vor: 47 Zivilisten seit Jahresbeginn gestorben

OSZE legt neue Statistiken zum Donbass-Konflikt vor: 47 Zivilisten seit Jahresbeginn gestorben
OSZE legt neue Statistiken zum Donbass-Konflikt vor: 47 Zivilisten seit Jahresbeginn gestorben
Die Ukraine-Sonderbeobachtungsmission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat am Samstag neue Statistiken zu dem bewaffneten Konflikt im Osten der Ukraine vorgelegt. Demnach sollen seit Anfang 2017 den Kriegshandlungen 47 Zivilisten zum Opfer gefallen sein. Weitere 222 Menschen sollen Verletzungen erlitten haben.

Der OSZE zufolge würden die meisten Opfer durch Beschuss von Wohngebieten verursacht. Am Dienstag hatte das Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (UNHCHR) einen weiteren Bericht über die Situation im osteuropäischen Land veröffentlicht. Demnach hätte die UN-Beobachtermission im Zeitraum vom 16. Februar bis zum 15. Mai 2017 dort 36 Todesfälle unter der Zivilbevölkerung registriert. 157 Personen seien verletzt worden. Die UN-Beamten kritisierten die von der Regierung in Kiew verhängte Blockade gegen den Donbass. Sie habe nämlich zu einer Situation geführt, bei der tausende Menschen in Bezug auf ihre Arbeit, Einkommen und Lebensunterhalt in Ungewissheit seien. (RIA Nowosti)

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