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Zweite Runde von Frankreichs Parlamentswahl beginnt in Übersee

Zweite Runde von Frankreichs Parlamentswahl beginnt in Übersee
Zweite Runde von Frankreichs Parlamentswahl beginnt in Übersee (Archivbild)
Die zweite Runde der französischen Parlamentswahl hat mit einem Tag Vorsprung im kleinen Überseegebiet Saint-Pierre und Miquelon begonnen. Die Wähler auf der Inselgruppe vor der kanadischen Ostküste konnten seit Samstagmittag MESZ ihre Stimmen abgeben.

Die Inselgruppe Saint-Pierre und Miquelon mit ihren knapp 5.000 wahlberechtigten Einwohnern ist diesmal nicht nur wegen des frühen Wahlbeginns interessant. Die amtierende Übersee-Ministerin Annick Girardin steht dort in einem harten Stichwahl-Duell um das Abgeordnetenmandat: Sie hatte im ersten Wahlgang exakt gleich viele Stimmen bekommen wie ihr Konkurrent Stéphane Lenormand.

Wegen der Zeitverschiebung sollten die Wahllokale für den zweiten Wahlgang auch in anderen französischen Überseegebieten schon am Samstag öffnen, etwa auf den Karibikinseln Guadeloupe und Martinique. Der Großteil der Franzosen kann dann am Sonntag abstimmen. (dpa)

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