Belgien verlängert seine Teilnahme an der US-Koalition in Syrien und Irak

Belgien verlängert seine Teilnahme an der US-Koalition in Syrien und Irak
Belgien verlängert seine Teilnahme an der US-Koalition in Syrien und Irak (Archivbild)
Die belgische Regierung hat die Teilnahme der nationalen Luftwaffe an der US-angeführten Anti-IS-Koalition in Syrien und im Irak verlängert. Die Mission wird nun vorerst bis zum 31. Dezember 2017 dauern. Gleichzeitig soll die Zahl der sich daran beteiligenden F-16-Kampfflugzeuge von sechs auf vier reduziert werden. Die Jets sind in Jordanien stationiert.

Die belgische Luftwaffe hatte sich der US-angeführten Anti-IS-Koalition im Juli 2016 angeschlossen. Die Verlängerung der Mission wird den Haushalt voraussichtlich 17 Millionen Euro kosten. Ursprünglich sollten die belgischen Piloten Ende Juni 2017 von ihren niederländischen Kollegen abgelöst werden. Die Regierung in Amsterdam entschuldigte sich jedoch mit Haushalts- und Personalproblemen und erklärte, mit dem Einsatz erst ab dem 1. Januar 2018 beginnen zu können. (RIA Nowosti)

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