Griechische Rentner protestieren gegen neue Rentenkürzungen

Griechische Rentner protestieren gegen neue Rentenkürzungen
Griechische Rentner protestieren gegen neue Rentenkürzungen
Rund 5.000 Rentner haben nach Polizeischätzungen im Zentrum Athens gegen neue Kürzungen demonstriert. „Wir verelenden. Uns wurden die Renten in den letzten Jahren um 60 Prozent gekürzt“, sagte einer der Demonstranten am Donnerstag im griechischen Fernsehen. Das griechische Parlament hatte in den vergangenen Wochen gleich zwei neue Sparmaßnahmen beschlossen.

Die Renten sollen ab 1. Januar 2022 für ein Jahr eingefroren werden. Das soll für das Jahr 2023 weitere 250 Millionen Euro in die Staatskassen bringen. Bereits Ende Mai war ein anderes Gesetz verabschiedet worden, mit dem die Renten ab 2019 um bis zu 18 Prozent gekürzt werden sollen. Damit sollen rund 1,8 Milliarden Euro jährlich gespart werden.

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Die Finanzminister der Eurostaaten treffen sich am Donnerstagnachmittag, um über die Freigabe weiterer Hilfskredite für das überschuldete Griechenland zu entscheiden. Athen hatte diverse Sparmaßnahmen durchgesetzt, die Voraussetzung für die Auszahlung sind. Das Land braucht das Geld bereits in wenigen Wochen. (dpa/rt deutsch)

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