Deutsche Bank beendet Rechtsstreit um Euribor mit Millionenzahlung

Deutsche Bank beendet Rechtsstreit um Euribor mit Millionenzahlung
Deutsche Bank beendet Rechtsstreit um Euribor mit Millionenzahlung
Die Deutsche Bank hat sich mit Klägern in einem Sammelverfahren um den Referenzzinssatz Euribor auf die Zahlung von 170 Millionen Dollar geeinigt. Das geht aus Unterlagen des zuständigen US-Bundesgerichts in Manhattan hervor. Allerdings muss ein Richter dem Vergleich noch zustimmen.

Ein Sprecher der Deutschen Bank in Frankfurt wollte das Verfahren am Dienstag nicht weiter kommentieren. Zuvor hatte der Richter bereits Vergleiche mit den britischen Banken Barclays und HSBC über 94 Millionen beziehungsweise 45 Millionen Dollar genehmigt.

Großbanken weltweit stehen seit Jahren wegen verbotener Absprachen bei wichtigen Referenzzinssätzen wie dem Libor in London und seinem europäischen Pendant Euribor im Visier der Behörden. Es wurden bereits zahlreiche Strafen verhängt. Parallel dazu reichten Investoren, die sich als Geschädigte der Manipulationen sehen, Schadenersatzklagen ein. Denn die Referenzzinssätze sind die Basis für Finanzgeschäfte in großem Umfang - beispielsweise sind manche Kreditzinsen an sie gekoppelt. (dpa)

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