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Nach Angriff auf Guardian-Reporter: Sozialstunden für US-Politiker

Nach Angriff auf Guardian-Reporter: Sozialstunden für US-Politiker
Dem republikanischen US-Politiker Greg Gianforte waren kurz die Sicherungen durchgebrannt. Er entschuldigte sich hinterher bei dem Journalisten.
Für einen tätlichen Angriff auf den Guardian-Reporter Benjamin Jacobs muss der republikanische Politiker Greg Gianforte aus dem US-Bundesstaat Montana Sozialstunden ableisten und ein Training zur Aggressionskontrolle besuchen. Zudem gab es noch eine kleine Geldstrafe.

Neben diesen insgesamt 60 Stunden verurteilte ihn ein Gericht am Montag zu einer Strafe von 385 US-Dollar (344 Euro).

Der Botschafter Frank Elbe blickt auf eine lange Karriere als Diplomat zurück: Von Polen bis in die Schweiz war er in zahlreichen Ländern stationiert. Gemeinsam mit Hans-Dietrich Genscher war er an den Zwei-plus-Vier-Verhandlungen über die Deutsche Einheit beteiligt.

Gianforte hatte sich schuldig bekannt, den Reporter am Tag vor einer Nachwahl zum US-Repräsentantenhaus aus Verärgerung über eine Frage am Hals gepackt und zu Boden geschleudert zu haben. Er hatte sich entschuldigt und 50.000 US-Dollar an eine Journalistenorganisation gespendet. Die Wahl hatte Gianforte knapp gewonnen.

(rt deutsch/dpa)

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