Landung nach Terror-Alarm bei Easyjet-Flug: Verdächtigte müssen nicht zahlen

Landung nach Terror-Alarm bei Easyjet-Flug: Verdächtigte müssen nicht zahlen
Die Easyjet-Maschine mit 151 Passagieren an Bord war am Samstag auf dem Weg aus der slowenischen Hauptstadt Ljubljana nach London, bevor sie außerplanmäßig in Köln/Bonn landete. (Symbolbild)
Nach der ungeplanten Zwischenlandung eines Flugzeugs wegen angeblicher Terror-Gespräche müssen die drei zunächst verdächtigten Passagiere voraussichtlich nicht für die Kosten aufkommen. Der Terrorverdacht hatte sich nach der Landung in Köln nicht bestätigt.

Da kein Straftatbestand vorliege, könnten sie wohl nicht zur Zahlung des Großeinsatzes herangezogen werden, sagte ein Polizeisprecher am Montag in Köln. Ein Sprecher des Flughafens Köln/Bonn erklärte, es seien Kosten entstanden bei der Feuerwehr und der Polizei, bei den Airlines und beim Flughafen. Nun sei zunächst einmal zu prüfen, ob Regressansprüche Aussicht auf Erfolg hätten.

Symbolbild: IS-Kämpfer in Mossul; 14. Oktober 2016

Am Samstagabend war eine Passagiermaschine der Fluggesellschaft Easyjet in Köln/Bonn unplanmäßig gelandet, weil die drei Briten an Bord über terroristische Themen gesprochen haben sollen. Die Polizei hatte den Flieger durchsucht und einen verdächtigen Rucksack gesprengt, aber nirgendwo Sprengstoff entdeckt. Am Flughafen Köln/Bonn ruhte der Betrieb mehr als drei Stunden lang. Später teilte die Polizei mit, dass keine reale Gefahrenlage bestanden habe.

(rt deutsch/dpa)

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