Boko Haram lässt Kinder Selbstmordanschläge in Kamerun verüben

Boko Haram lässt Kinder Selbstmordanschläge in Kamerun verüben
Boko Haram lässt Kinder in Kamerun Selbstmordanschläge verüben (Symbolbild)
Im Norden Kameruns sind drei Mädchen ums Leben gekommen, die für die islamistische Terrormiliz Boko Haram Selbstmordanschläge verüben sollten. Zwei von ihnen zündeten ihre Sprengsätze, nachdem sie von Nigeria aus die Grenze überquert hatten und von der Polizei entdeckt worden waren. Ein drittes Mädchen wurde in der Grenzstadt Mora beim Fluchtversuch getötet. Das Alter der Mädchen wurde auf 11 bis 15 Jahre geschätzt.

Der Armeechef der Region Mayo-Sava, Babila Akawa, teilte am Samstag mit, dass zwei weitere Mädchen anscheinend entkommen seien. Boko Haram will einen sogenannten Gottesstaat errichten und terrorisiert seit dem Jahr 2009 den Nordosten Nigerias und Grenzregionen der Nachbarländer. Seither haben die Extremisten bei Anschlägen und Angriffen nach UN-Angaben mindestens 20.000 Menschen getötet. (dpa)

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