Ursula von der Leyen geht von einer langjährigen Stationierung der Bundeswehr in Afghanistan aus

Ursula von der Leyen geht von einer langjährigen Stationierung der Bundeswehr in Afghanistan aus
Ursula von der Leyen geht von einer langjährigen Stationierung der Bundeswehr in Afghanistan aus
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen geht davon aus, dass die Bundeswehr noch mindestens fünf Jahre in Afghanistan bleiben wird. "Selbst im Kosovo ist die Bundeswehr seit fast 20 Jahren stationiert. In Afghanistan müssen wir wahrscheinlich in noch längeren Zeiträumen denken", sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Die Bundeswehr ist seit Januar 2002 am Hindukusch im Einsatz. Es sei "schwer, Afghanistan zu stabilisieren", sagte die Ministerin. "Aber ich bin davon überzeugt, dass dieses leidgeplagte Land es schaffen kann. Wir brauchen Geduld und einen langen Atem." Über die beschlossene Verlegung der im türkischen Incirlik stationierten Bundeswehrsoldaten auf den jordanischen Stützpunkt Al-Asrak sagte Ursula von der Leyen weiter: "Wir müssen die Lücke so gering wie möglich halten, die der deutsche Umzug reißt. Es darf keinen Nachteil geben für die Koalition im Kampf gegen den IS." Das deutsche Tankflugzeug brauche für den Umzug zwei bis drei Wochen, die Tornados zwei bis drei Monate, erklärte die Ministerin. "Die Amerikaner haben angeboten, uns bei der Verlegung zu unterstützen." (dpa)

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