Gewalt im Kongo: 150.000 Kinder können nicht zur Schule gehen

Gewalt im Kongo: 150.000 Kinder können nicht zur Schule gehen
Gewalt im Kongo: 150.000 Kinder können nicht zur Schule gehen
Wegen der Kämpfe in der kongolesischen Kasai-Region können Unicef zufolge mehr als 150.000 Kinder derzeit nicht zur Schule gehen. Die Schuldbildung jedes zehnten Grundschulkindes in der zentralen Region sei unterbrochen worden, teilte das UN-Kinderhilfswerk am Freitag mit. Seit Ausbruch der Gewalt im August vergangenen Jahres wurden demnach 639 Schulen beschädigt. Viele weitere Schulen würden als Unterkünfte für Geflüchtete benutzt.

Seit in dem zentralafrikanischen Land der Anführer der Rebellengruppe Kamuina Nsapu getötet wurde, kommt es in Kasai immer wieder zu Gefechten. Rund 1,3 Millionen Menschen haben in anderen Landesteilen Schutz gesucht, rund 30.000 sind nach UN-Angaben nach Angola geflohen. Rund 1.000 Menschen sind schätzungsweise getötet worden. (dpa)

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