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UN: Weitere IS-Massaker an Zivilisten in Mossul

UN: Weitere IS-Massaker an Zivilisten in Mossul
UN: Weitere IS-Massaker an Zivilisten in Mossul (Symbolbild)
In der umkämpften nordirakischen Stadt Mossul hat die Terrormiliz „Islamischer Staat“ nach UN-Angaben weitere Massaker an Zivilisten verübt. Am 26. Mai hätten die Extremisten nach glaubwürdigen Berichten 27 Menschen, unter ihnen auch Frauen und Kinder, erschossen, die aus dem Stadtviertel Al-Schifa flüchten wollten. Das teilte das Büro des UN-Menschenrechtskommissars am Donnerstag in Genf mit.

Am 3. Juni hätten sie weitere 41 Zivilisten getötet, die aus dem gleichen Viertel in Richtung der irakischen Regierungstruppen fliehen wollten. Am Dienstag war bekannt geworden, dass der IS am 1. Juni 163 Menschen tötete, als sie aus der Stadt zu entkommen versuchten. „Auf Kinder zu schießen, während sie mit ihren Familien versuchen, sich in Sicherheit zu bringen - es gibt keine Worte der Verurteilung, die stark genug sind, für so abscheuliche Taten“, erklärte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein. (dpa/rt deutsch)

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