US-Militär: Einsätze wegen Krise der Golfstaaten nicht beeinträchtigt

US-Militär: Einsätze wegen Krise der Golfstaaten nicht beeinträchtigt
US-Militär: Einsätze wegen Krise der Golfstaaten nicht beeinträchtigt
Die diplomatische Krise zwischen mehreren Golfstaaten und Katar hat nach Darstellung der USA keine Auswirkungen auf die Einsätze des US-Militärs im Nahen Osten. "Wir führen weiterhin Missionen zur Unterstützung der Operationen in der gesamten Region aus", erklärte ein Sprecher des US-Zentralkommandos in Tampa. Das gelte sowohl für den Kampf gegen den IS als auch die Trainingsmission in Afghanistan. "Jede Art von Kursänderung wäre verfrüht und würde zu diesem Zeitpunkt nur Spekulation bedeuten."

Saudi-Arabien, Bahrain, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sowie der Jemen hatten am Montag ihre diplomatischen Beziehungen zu der Golfmonarchie abgebrochen. Sie werfen Katar unter anderem die Unterstützung von Terrorgruppen vor.

Sowohl Katar als auch Saudi-Arabien, Bahrain, die VAE und Ägypten sind Verbündete der USA. Katar gehört auch der internationalen Anti-IS-Koalition an, die Extremisten in Syrien und im Irak bekämpft. Washington hat auf der Luftwaffenbasis Al-Udeid mehr als 10.000 Soldaten stationiert. (dpa)

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