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Schulz fordert vorläufigen Abschiebestopp für Afghanen

Schulz fordert vorläufigen Abschiebestopp für Afghanen
Schulz fordert vorläufigen Abschiebestopp für Afghanen
Nach dem verheerenden Anschlag in Kabul hat der Kanzlerkandidat der deutschen Sozialdemokraten, Martin Schulz, einen vorläufigen Abschiebestopp für Flüchtlinge aus Afghanistan gefordert. „Ich glaube, dass wir im Lichte der Ereignisse des gestrigen Tages zunächst einmal nicht weiter abschieben sollten“, sagte der Parteivorsitzende am Donnerstag beim WDR-Europaforum in Berlin. Das Auswärtige Amt müsse nun die Sicherheitslage neu bewerten.

Dann müsse auf dieser Grundlage entschieden werden, ob und wann die Abschiebungen wieder aufgenommen werden könnten. Zurzeit seien sie „kein vertretbares Instrument“, sagte Schulz. Bei einem Anschlag nahe der deutschen Botschaft in Kabul waren am Mittwoch mindestens 90 Menschen getötet und Hunderte verletzt worden. (dpa/rt deutsch)

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