USA: Laptop-Verbot auf Flügen aus EU-Ländern nicht vom Tisch

USA: Laptop-Verbot auf Flügen aus EU-Ländern nicht vom Tisch
USA: Laptop-Verbot auf Flügen aus EU-Ländern nicht vom Tisch
Die USA haben noch nicht über ein Laptop-Verbot in Flugzeugkabinen von Europa in die Vereinigten Staaten entschieden. Das teilte das US-Heimatschutzministerium am Dienstag, nach einem Telefonat zwischen Heimatschutzminister John Kelly und den für Innere Sicherheit und Flugsicherheit zuständigen EU-Kommissaren Dimitris Avramopoulos und Violeta Bulc mit. Es sei aber Einigkeit darüber erzielt worden, dass die Flugsicherheit in aller Welt deutlich ausgebaut werden müsse.

Dazu gehörten offene und verdeckte Maßnahmen. "Auch wenn eine viel diskutierte Ausweitung des Verbots größerer elektronischer Geräte in der Kabine von Flügen in die Vereinigten Staaten heute nicht bekanntgegeben wurde, so hat der Minister doch klargemacht, dass sie weiterhin nicht vom Tisch ist", heißt es in einer Stellungnahme des US-Heimatschutzministeriums. Die Informationsseite «Politico» hatte zuvor berichtet, dass sich die USA entschieden hätten, Laptops auf Flügen von Europa in die USA vorerst weiter im Handgepäck zuzulassen.

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Zuvor hatte es in Brüssel geheißen, die USA verzichteten vorerst auf eine Ausweitung des Laptop-Verbots in der Kabine für Flüge von und nach Europa. Ein ähnliches Verbot haben die USA bereits für Flüge ausgesprochen, die zu zehn Flughäfen des Nahen Ostens und Nordafrikas führen oder von dort kommen. Großbritannien führte ein ähnliches Verbot ein.

Die Überlegungen der USA gehen auf Geheimdienstinformationen zurück. Terrororganisationen sollen Methoden entwickelt haben, um Sprengsätze in Laptops und anderen elektronischen Geräten zu verbergen.

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