G7-Staaten sprechen sich gegen Protektionismus und für offene Märkte aus

G7-Staaten sprechen sich gegen Protektionismus und für offene Märkte aus
G7-Staaten sprechen sich gegen Protektionismus und für offene Märkte aus
Die führenden westlichen Industriestaaten (G7) haben sich auf ihrem Gipfel in Taormina auf Sizilien überraschend einstimmig zum Kampf für offene Märkte und gegen den Protektionismus bekannt. Zugleich betonten die G7-Länder USA, Japan, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Kanada die Bedeutung internationaler Handelsregeln.

"Wir erkennen an, dass freier, fairer und gegenseitig vorteilhafter Handel ... Schlüsselmotor für Wachstum und Schaffung von Arbeitsplätzen ist", heißt es in der G7-Abschlusserklärung. "Deshalb bekräftigen wir unsere Verpflichtung, unsere Märkte offen zu halten und Protektionismus zu bekämpfen". Gegen "unlautere Handelspraktiken" solle vorgegangen werden: "Gleichzeitig erkennen wir an, dass der Handel nicht immer zum Nutzen aller funktioniert hat", heißt es weiter. (dpa)

Mehr lesen: Merkel weist Trump-Kritik an deutschem Handelsüberschuss zurück