G7-Gipfel startet auf Sizilien - aus Angst vor Randale Geschäfte und Restaurants verbarrikadiert

G7-Gipfel startet auf Sizilien - aus Angst vor Randale Geschäfte und Restaurants verbarrikadiert
G7-Gipfel startet auf Sizilien - aus Angst vor Randale Geschäfte und Restaurants verbarrikadiert
Zu der größten Demonstration gegen den G7-Gipfel werden am Samstagnachmittag in dem Ort Giardini Naxos - südlich vom Tagungsort der Staats- und Regierungschefs in Taormina - mehr als 3.000 Teilnehmer erwartet. "Wir sprechen über das, was beim Gipfel nicht zur Sprache kommt - Menschenrechte zum Beispiel", sagte Gianmarco Catalano vom Organisationskomitee der Proteste "No G7" am Freitag. Es solle ein friedlicher Protest werden.

Aus Angst vor Randale wurden Geschäfte und Restaurants in Giardini Naxos dennoch schon am Freitag verbarrikadiert. "Wir wurden angewiesen, alles zu schließen und Stühle, Tische und Schirme wegzuräumen", sagte Antonio Pugliese, der eine Bar an der Demonstrationsstrecke betreibt. "Wir hoffen, es bleibt friedlich. Aber man kann ja nie wissen."

Überschattet auch von großen Differenzen haben die Staats- und Regierungschefs der großen Industriestaaten (G7) am Freitag in Taormina auf Sizilien mit ihren Beratungen begonnen. Bereits vor dem G7-Gipfel in dem Mittelmeerort zeichneten sich Konflikte vor allem in der Handels-, Klima- sowie Flüchtlingspolitik ab. Hintergrund ist vor allem der Kurs von US-Präsident Donald Trump, der erstmals an einem G7-Gipfel teilnimmt. (dpa)

Live: Eröffnungszeremonie des G7-Gipfels in Taormina, Sizilien

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