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Etwa 80 Prozent der umgesiedelten Flüchtlinge aus Litauen weitergezogen

Etwa 80 Prozent der umgesiedelten Flüchtlinge aus Litauen weitergezogen
Etwa 80 Prozent der umgesiedelten Flüchtlinge aus Litauen weitergezogen
Der Innenminister Litauens, Eimutis Misiunas, gab bekannt, dass das Land im Zuge der EU-weiten Flüchtlingsumsiedlung bislang 309 der zugesagten 1105 Migranten aufgenommen hat. Etwa 230 von ihnen sollen abgewandert sein, zitiert ihn die Tageszeitung „Lietuvos Zinios“. Misiunas will daher nun nach eigenen Angaben der Frage nachgehen, wie die Integration von Flüchtlingen in Litauen verbessert werden kann.

Die Integration der Flüchtlinge steht immer wieder im Fokus bei diversen Institutionen und Denkfabriken. So hat Sigmar Gabriel, damals Vizekanzler und Wirtschaftsminister, beim Netzwerk „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ zum Problem Stellung genommen. Er bezeichnete die Integration der Flüchtlinge in die Arbeitswelt als eine schwierige Aufgabe. „Wir haben eine Langzeitaufgabe vor uns, einige Leute sprechen davon, dass es zehn Jahre bedarf, um die Leute, die nun da sind, in den Arbeitsmarkt nachhaltig zu integrieren. Die große Zahl an neuen Fachkräften werden wir am Ende und nicht am Anfang dieses Weges finden“, so Gabriel. Er betonte, dass die Arbeitsbereitschaft zwar hoch sei, aber die direkte Vermittlung in Arbeit oft schwierig ist. Vielen Flüchtlingen fehlten Sprachkenntnisse oder sie verfügten über keine Ausbildung, beziehungsweise kennen gar keine Berufsausbildung. Aber es würde auch an den nicht einfachen Anerkennungsverfahren liegen. „Die überwiegende Zahl der Flüchtlinge befindet sich noch in Sprach- und Integrationskursen, also noch gar nicht auf dem Weg in Ausbildung oder Arbeit. Wenn sie im nächsten Jahr auf den Arbeitsmarkt kommen, müsste man ihnen betriebliche Angebote machen, Festanstellungen, Ausbildungsplätze, aber oft eben auch niedrigschwellige Angebote, wie Praktika.

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