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Mutmaßlicher Islamist in Essen festgenommen

Mutmaßlicher Islamist in Essen festgenommen
Mutmaßlicher Islamist in Essen festgenommen
Spezialkräfte der deutschen Polizei haben am Donnerstag in Essen (Nordrhein-Westfalen) einen mutmaßlichen Islamisten festgenommen. Der 32 Jahre alte Konvertit steht im Verdacht, möglicherweise einen Anschlag geplant zu haben. Der deutsche Staatsbürger ist der Polizei seit Längerem bekannt. Die Ermittler erhoffen sich nach der Festnahme am Donnerstagabend weitere Erkenntnisse von einer Vorführung beim Haftrichter. Bislang gebe es keine Anhaltspunkte für eine konkrete Anschlagsgefahr.

In Berlin und Sachsen-Anhalt wurden Anfang Mai offenbar zwei weitere mutmaßliche Mitglieder der islamistischen al Nusra-Front verhaftet. Es handelte sich um den 30-jährigen Syrer Abdulmalk A. sowie den 23-jährigen syrischen Staatsangehörigen Mousa H. A. Außerdem wurden die Wohnungen der Festgenommenen in Berlin und Sachsen-Anhalt durchsucht. Die Beschuldigten waren dringend verdächtig, sich als Mitglieder an der terroristischen Vereinigung "Jabhat al-Nusra" beteiligt zu haben. Darüber hinaus bestand bei dem Beschuldigten Abdulmalk A. der dringende Tatverdacht, sich bei der Terrorvereinigung "Islamischer Staat" (IS) beteiligt zu haben. Für den IS soll A. ein Kriegsverbrechen sowie einen Mord begangen haben. Laut Bundesanwaltschaft soll der Beschuldigte im Frühjahr 2013 in der Nähe der Stadt Tabka einen Scharfschützen des syrischen Regimes in seine Gewalt gebracht haben. Er habe diesen gezwungen, sein eigenes Grab auszuheben und habe ihm dann die Kehle durchgeschnitten. So habe er den Machtanspruch des IS in der Region durchsetzen wollen. (dpa / rt deutsch)

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