UN: Trumps Kürzungsplan würde humanitäre Arbeit „unmöglich machen“

UN: Trumps Kürzungsplan würde humanitäre Arbeit „unmöglich machen“
UN: Trumps Kürzungsplan würde humanitäre Arbeit „unmöglich machen“
Falls die USA ihren Anteil am Budget der Vereinten Nationen tatsächlich kürzen sollten, würde die humanitäre Arbeit der Organisation "schlicht unmöglich" werden. Das sagte der Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres, Stéphane Dujarric, am Mittwoch in New York. Der von US-Präsident Donald Trump am Dienstag veröffentlichte vorläufige Entwurf für den Haushalt 2018 sieht vor, den US-Beitrag zu den weltweiten UN-Friedenseinsätzen um etwa eine Milliarde Dollar (891 Millionen Euro) zu kürzen.

„Ein Blick auf das Budget nach jetzigem Vorschlag würde es den UN schlicht unmöglich machen, ihre Arbeit zur Förderung des Friedens, der Entwicklung, der Menschenrechte und der humanitären Unterstützung rund um die Welt fortzusetzen“, sagte Dujarric. „Wir werden abwarten, wie sich die Situation entwickelt, aber wir werden Ressourcen brauchen, um unsere Aufträge zu erfüllen.“ Der von Trumps Regierung vorgelegte Haushaltsentwurf ist zunächst vor allem eine Diskussionsgrundlage. Er muss von beiden Kammern des Kongresses beschlossen werden. In diesem parlamentarischen Prozess werden erhebliche Änderungen erwartet. (dpa/rt deutsch)

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