Keine deutschen Opfer in Manchester

Keine deutschen Opfer in Manchester
Keine deutschen Opfer in Manchester
Bei dem Terroranschlag in Manchester mit 22 Todesopfern sind nach den Erkenntnissen der Bundesregierung keine Deutschen verletzt oder getötet worden, es gebe auch keine Vermisstenmeldungen. Zwei Vertreter des Auswärtigen Amts seien unmittelbar nach der Tat am Montagabend in die nordenglische Stadt gereist, sagte ein Sprecher am Mittwoch in Berlin. Daher glaube er, "mit relativer Sicherheit Entwarnung geben zu können". Zu 100 Prozent ausschließen könne er es aber noch nicht.

Ein Sprecher des Innenministeriums fügte hinzu, die Anschlagsgefahr in Deutschland sei nach dem Attentat auf Konzertbesucher in Manchester unverändert. "Die Bedrohungslage ist anhaltend hoch, so schrecklich das auch ist." Was in Deutschland beobachtete sogenannte Gefährder "aus dem Spektrum des islamistischen Terrorismus" angehe, gingen die Behörden von einer "Zahl, die ein gutes Stück größer als 650 ist", aus. Mitte April waren es nach Angaben des Bundeskriminalamts 627. Die Zahl sei "sehr dynamisch", sagte der Sprecher. Es habe daher keinen Sinn, "tagesaktuell kommagenau" Zahlen zu verkünden.

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