Mindestens 20 Hindu-Pilger sterben bei Busunfall in Indien

Mindestens 20 Hindu-Pilger sterben bei Busunfall in Indien
Mindestens 20 Hindu-Pilger sterben bei Busunfall in Indien
Bei einem schweren Busunfall im Norden Indiens sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Sechs weitere wurden verletzt, drei werden noch vermisst. Das bestätigte die örtliche Polizei. Demnach kam der Bus in der Nacht zu Mittwoch von einer Bergstraße nahe der Stadt Dharasu im Bundesstaat Uttarakhand ab und stürzte einen rund 150 Meter tiefen Abhang hinunter in einen Fluss. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verloren.

Unter den 20 Toten seien auch der Fahrer und der Schaffner des Busses. Rettungskräfte versuchten, die sechs Verletzten nach Dehradun auszufliegen, die Hauptstadt von Uttarakhand. Der Bus war unterwegs in den weiter südlich gelegenen Bundesstaat Madhya Pradesh. Laut Polizei waren die Passagiere auf dem Weg nach Hause, nachdem sie die berühmte hinduistische Pilgerstätte Gangotri besucht hatten.

Indien gehört zu den Ländern mit den meisten Verkehrstoten der Welt. Die häufigsten Ursachen für Unfälle sind marode Straßen und Fahrzeuge, überfüllte Verkehrswege und Fahren mit zu hoher Geschwindigkeit. Nach Angaben des indischen Verkehrsministeriums starben im Jahr 2015 mehr als 146.000 Menschen bei Verkehrsunfällen auf Indiens Straßen.

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